Gesundheit und Wohlstand – Zukunft Leben

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Quelle: http://www.videezy.com/food-and-drink/2643-melting-ice-cream-time-lapse-free-hd-video

Der empfohlene Tagesbedarf beträgt im Durchschnitt:

30 Stück Zucker, 60 Gramm Fett und 6 Gramm Salz.

37 Stück Zucker, 80 Gramm Fett und 6 Gramm Salz.

  • Was steckt
    drin?

    Durchschnittlich 70 Gramm Fett, 100 Gramm Zucker und 6 Gramm Salz sollte man maximal am Tag zu sich nehmen.
    Doch wieviel der empfohlenen Tagesmenge steckt in unseren alltäglichen Produkten?

  • Was enthält mehr Zucker?

    Klicke auf die Bilder um zu antworten.

    1L Cola

    35 Stk 0g 0g

    1L Orangensaft

    29 Stk 0,03g 5g

    Ja, in der Cola ist mehr Zucker, wenn auch nur wenig mehr als im Saft.
    Dafür enthalten Säfte beispielsweise noch Vitamine.

    Nein, Cola enthält noch ein wenig mehr Zucker, aber dafür enthalten Säfte beispielsweise noch Vitamine.

  • Welches Brot ist fetter?

    Klicke auf die Bilder um zu antworten.

    500g Buttertoast

    6 Stk 5,5g 35g

    500g Vollkornbrot

    6 Stk 7g 15g

    Richtig. Buttertoast enthält rund doppelt so viel Fett wie Vollkornbrot,
    aber dafür weniger Salz.

    In der Tat enthält Buttertoast mehr Fett als Vollkornbrot,
    dafür aber weniger Salz.

  • Was enthält mehr Zucker?

    Klicke auf die Bilder um zu antworten.

    450g Cornflakes

    55,5 Stk 4g 2,7g

    450g Müsli

    25,5 Stk 1,17g 23g

    Ja, aber Müsli enthält immer noch die Hälfte dieser Menge.

    Nein. Cornflakes enthalten rund doppelt soviel Zucker.

  • Und wie steht's mit dem Salzgehalt?

    Klicke auf die Bilder um zu antworten.

    100g Ketchup

    7,5 Stk 18g 1g

    100g Mayonnaise

    0,03 Stk 0,8g 79,4g

    Ja. Ketchup enthält rund 22-mal soviel Salz wie Mayonnaise.

    Leider nein. In Ketchup ist rund 22-mal mehr Salz.

  • Welcher Snack ist gesünder?

    Klicke auf die Bilder um zu antworten.

    28g Milchschnitte

    2,75 Stk 0,17g 7,812g

    25g Müsliriegel

    3 Stk 0,135g 1,175g

    Eine Fangfrage, denn beide haben fast die gleichen Inhaltsstoffe.

    Eine Fangfrage, denn beide haben fast die gleichen Inhaltsstoffe.

Was ist dir für deine Lebensqualität wichtig?

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Geld und Besitz mehren

Schutz der Umwelt

Friedliches Zusammenleben mit anderen Menschen und soziales Engagement

Mein Leben weitestgehend selbst bestimmen

Intakte Familie und Partnerschaft

Gesundheit

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Bild: unsplash.com / Anna Dziubinska

Waschmaschinen

Weiches Plastik statt robustes Material werden in Geräten wie Handmixern oder Waschmaschinen verbaut. Die verbauten Heizstäbe in der Waschmaschine gehen durch Materialermüdung vorzeitig kaputt, Kugellager verschleißen durch ungenügende Abfederung der Rotationskräfte. Ein Austausch der Teile ist zwar möglich, aber ist inzwischen zeitaufwendig und teuer. Vor einigen Jahren war es möglich die Teile vor Ort zu ersetzen, heute sind die betreffenden Teile fest in Kunststoffbehälter eingepresst, was die Reparatur erschwert und verteuert. Häufig ist ein Neukauf günstiger.

Taschenlampen

Eine kaputte Taschenlampe hat sicherlich jeder zu Hause. Bei den günstigen versagt zum Beispiel der Schalter, da ein Metallstreifen im Schalter so dünn ist, dass er sich schon nach wenigen Bewegungen verbiegt. Oder die Glühbirnen halten nur einen Batterielebenszyklus.

Glühbirnen

Eines der bekanntesten, historischen Beispiel für den geplanten Verschleiß ist die Glühbirne. In den 1910er Jahren gründete sich ein Kartell, das vorschrieb, die Lebensdauer von Glühbirnen auf 1000 Stunden zu reduzieren. Denn theoretisch könnten Glühlampen unbegrenzt lange brennen. Ein berühmtes Beispiel ist eine Glühlampe in Livermore im US-Bundesstaat Kalifornien, die seit dem Jahr 1901 in einer Feuerwache brennt.
Zur Livecam

iPod

Bei einigen technischen Geräten wie zum Beispiel elektrischen Zahnbürsten, manchen Smartphones oder aber dem iPod ist der Akku fest im Gerät verbaut, wodurch ein Wechsel nicht oder nur bedingt möglich ist. 2005 sorgte Apple damit für Aufsehen, nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen die Lebensdauer der Akkus bei Geräten, die vor Juni 2004 verkauft wurden, vorsätzlich auf 18 Monate begrenzt hatte und das Gerät somit nicht mehr brauchbar war.

Willst du einen neuen Drucker kaufen?

Na bei dem Angebot...

Das Mistding ist schon wieder kaputt!

Ich brauch einen Neuen
Den könnte man doch reparieren...

Wieder einer kaputt. Aber kommt's eigentlich auf Einen mehr oder weniger an?

Ach, was soll's! Einen Neuen bitte.
Pah! Den Reparier' ich selbst!

So langsam wird's lächerlich...

Einer geht noch, einer geht noch rein!
Dann versuche ich es mal mit einer Reparatur

Denk an die Umwelt und sprich mir nach: "Neu kaufen ist dumm, reparieren ist besser!"

"Neu kaufen ist dumm, reparieren ist besser!"
Los geht's
Bild: http://www.gallery.oldbookart.com/

Gesundheit und Wohlstand

Mein Großvater war zu 70% Wasser. Mein Großvater war zu 70% Bach, der den Berg hinab floss am Haus vorbei. Er war zu 30% Forelle im Bach, Schneehuhn auf der Heide und Lämmer im Gras, das sich im Wind wiegte rings ums Haus.


Ich bin keine 70% Wasser, höchstens 17% Sprudel, der Rest ist eine Mischung aus Cola Light und Kaffee. Ich bin italienische Pasta und chinesischer Reis. Ich bin dänischer Schinken und südafrikanische Ananas.

"Supermarktgedicht" von Andri Snaer Magnason

Volkskrankheit: Übergewicht

Die Menschen in den Wohlstandsländern…, sie essen zuviel. Vor allem zuviel Zucker, Fett und Fleisch. Sie werden davon krank. Übergewicht, Diabetes und Herzleiden sind weit verbreitet. Nach Schätzungen des Bundesgesundheits-ministeriums verursachen ernährungsbedingte Leiden ein Drittel aller Kosten im Gesundheitswesen.

Ist es der „Wohlstand“, der dazu führt, dass man sich zunehmend un-„wohl“ fühlt?

Die Forscher sind dem Rätsel der Volkskrankheit Übergewicht auf der Spur. Viele Menschen essen aus Frust. Je mehr Zucker und Fett sie im Blut haben, desto weniger spüren sie den seelischen Druck, den Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz, die Vereinsamung, die Überforderung durch das rasante Lebenstempo unserer Zeit. Und wenn das nicht reicht: Medikamente, Drogen und Alkohol deckeln den Stress auf ihre eigene Weise.

Bewusste Ernährung

Als Faustregel gilt: Wer Übergewicht hat, sollte sich mehr bewegen, weniger essen und sich möglichst vielseitig ernähren.

 

Schauen wir uns einige Lebensmittel doch einmal genauer an.

Lebensqualität

Immer mehr Mediziner erkennen heute, dass seelisches Wohlbefinden und innere Balance, Optimismus und Vertrauen, Anerkennung und Geborgenheit in der Gemeinschaft die wichtigsten Voraussetzungen sind, um gesund zu bleiben. Wer viele Glückshormone wie Dopamin im Blut hat, wird seltener krank und lebt länger.

Nutzen und Konsum

„Konsum“ – was ist das eigentlich? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts definiert das Lexikon „Konsumtion“ als „jegliche Art von Wertvernichtung und Wertminderung“. Die Medizin versteht darunter noch heute „Auszehrung, starke Abmagerung oder Schwindsucht“.

 

In der Generation unserer Großeltern wurden Nahrungsmittel „konsumiert“, nicht aber Werkzeuge, Möbel oder Kleidung. Diese Dinge wurden genutzt, nicht „verbraucht“ – wenn etwas kaputt ging, wurde es nach Möglichkeit repariert. Ziel war, dass wertvolle Gebrauchsgegenstände möglichst lange halten.

 

Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wandelte sich der Begriff: Konsum war nun gleichbedeutend mit Genuss. Schwelgen im Überfluss wurde ein Zeichen des Erfolgs und des modernen Lebens. Der Mensch als Einkäufer wird bei uns „Verbraucher“ genannt. Güter werden im Verlauf ihrer Nutzung nicht erhalten, sondern aufgezehrt oder weggeworfen.

Wertvernichtung als Programm

Die Logik dieser Konsumgesellschaft gibt vor, dass Produkte möglichst schnell kaputtgehen, damit an deren Stelle neue Produkte hergestellt und verkauft werden können. Regelmäßig liest man Meldungen über geplante Obsoleszenz, bei der die Lebensdauer von Produkten absichtlich verkürzt ist, durch Verfallsdaten, Sollbruchstellen, Programmierung.

 

Die Folge: Stress für alle – für die Produzenten, die immer rasanter neue Produkte entwerfen müssen, und auch für die Nutzer, die sich immer häufiger mit neuen und unausgereiften Produkten herumärgern müssen.

Hans hat sieben Jahre bei seinem Herrn gedient und bekommt als Lohn ein Stück Gold, das „so groß wie Hansens Kopf“ ist. Auf dem Heimweg trifft er allerlei durchtriebene Gesellen, die ihm sein Vermögen abschwatzen. Der gutgläubige Hans tauscht das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh und so fort, bis er nur noch zwei Steine im Rucksack trägt. Die plumpsen ihm versehentlich in einen Brunnen.

Ein Fall von Anlagebetrug? Von falscher Kapitalstrategie? Mitnichten: »So glücklich wie ich«, ruft Hans aus, »gibt es keinen Menschen unter der Sonne.«
Mit leichtem Herzen und frei von aller Last springt er fort, bis er daheim bei seiner Mutter ist.

Nach dem Märchen der Brüder Grimm

Statuskampf und Geltungskonsum

Was brauchen wir wirklich? In Umfragen nennen die meisten Menschen Gesundheit und intakte Familie, Selbstbestimmung und gesellschaftliches Engagement, friedliches Zusammenleben und Schutz der Umwelt. Nur für wenige stehen Geld und Besitz im Vordergrund.

 

Psychologische Studien weisen darauf hin, dass Menschen sich an Besitztümer und Konsum klammern, wenn sie unglücklich sind – eine Lösung ist das nicht, denn es entsteht ein Teufelskreis der Ersatzbefriedigungen. Das zwanghafte Streben nach Mehr-und-immer-mehr macht nachweislich passiv, ängstlich und niedergeschlagen.

 

Ich kaufe, also bin ich?! Die Forschung kennt das Phänomen unter den Bezeichnungen „Statuskampf“ oder „Geltungskonsum“. In einer Lebenswelt zunehmender Vereinzelung und Anonymität übernimmt der Konsum, übernehmen Markenprodukte die Rolle des Platzanweisers im sozialen Miteinander. Sie werden Teil der Identität, des Selbstwertgefühls: Mit dem neuesten Smartphone, der Markenmode, dem schnellen Flitzer wird sozialer Rang dokumentiert.

 

Aber diese Form von ausgelagerter Identität ist vergänglich. Dinge gehen kaputt, werden von der nächsten Mode überholt. Das zwingt zu immer neuen Anschaffungen. Zugleich steigt der Druck, mehr Geld zu verdienen oder sogar Schulden aufzunehmen.

 

Mehr Wohl-Stand führt also nicht automatisch mehr zu mehr Wohl-Befinden!

Das Hörbuch zur Seite

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